• Chinesisch

    Wir stehen in einer Tradition
    Chinesisch-Unterricht gibt es am Hebel-Gymnasium seit mehr als zwanzig Jahren. Er versteht sich nicht nur als eine Maßnahme, die den Lernenden instand setzen soll, später einmal Wirtschaftsbeziehungen zu China zu pflegen. Er stellt sich in die Tradition der großen Renaissance- Theologen und Abenteurer, die mit einem gediegenen humanistischen Kulturverständnis aus Europa aufbrachen und eine Kultur entdeckten, deren Ethik der ihren gleichwertig war und deren sprachliche Kunstwerke und philologisches Handwerk sie überwältigte. Er stellt sich in die Tradition dieser Gelehrten und Theologen der Renaissance, die die Vermittlung zwischen von ihnen als gleichrangig erfahrenen Kulturen zu ihrer Hauptaufgabe machten. Und er stellt sich in die Tradition all der Aufklärer des 18. Jahrhunderts, die den wirtschaftlichen Austausch zwischen Nationen und Kulturen deswegen förderten, weil er die Vermeidung von Kriegen garantierte.

    Wir nehmen auf
    außer Schülern des Hebel-Gymnasiums solche des Hans Thoma-Gymnasiums Lörrach, des Kant-Gymnasiums Weil am Rhein und des Theodor Heuss-Gymnasiums Schopfheim

    Die Kurse
    beginnen zweistündig in Klasse 9 und werden zweistündig in Klasse 10 fortgesetzt. In der Kursstufe 1 und 2 gibt es, falls genügend Schüler zusammenkommen, einen dreistündigen Kurs, der mit mündlichem Abitur abgeschlossen werden kann – aber nicht muss.

     

  • Englisch

    I have traveled more than any one else, and I have noticed that even the angels speak English with an accent. (Marc Twain)

    So let’s get speaking...even with an accent:

    Englischunterricht am Hebel Gymnasium hat sich von Anfang der 5. Klasse an bis zum Abitur dem Konzept der Kompetenzschulung in allen Bereichen der Fremdsprache im Rahmen eines ganzheitlichen Unterrichts verschrieben. Im Vordergrund steht immer die kommunikative Handlungskompetenz, die in einem schüler- und handlungsorientierten Unterricht vermittelt wird. Dabei unterstützen Hörverstehen, Sehverstehen, Lesen, Schreiben und die Sprachmittlung das Sprachlernen des Englischen.

    Die historisch begründet hohe Zahl von englischen Muttersprachlern weltweit wird mittlerweile doppelt übertroffen von der Zahl der momentan Englischlernenden, die die Sprache aus einer Vielzahl von Gründen lernen möchten: Englisch istLingua Franca, dieSprache der Wirtschaft weltweit, die ersteSprache in politischen Kommissionen derEU oder derUN, dieSprache des Internets oder die der internationalenWissenschaften undForschung.

    Unser Ziel ist es deshalb immer, zum fremdsprachlichen Sprechen zu erziehen um « English as a world language »im Urlaub in nahen und fernen Ländern, in den Medien und im Studium anzuwenden…and to finally even understand the angles’ accents.

  • Französisch

    Leben wie Gott in Frankreich » : Dieses geflügelte Wort aus der Zeit der großen Französischen Revolution lässt erahnen, welch große Faszination und Anziehungskraft dieses Land und seine Bewohner seit jeher gerade auf uns Deutsche ausüben.

    Es reicht aber nicht, Frankreich nur als Urlaubsreisender zu durchstreifen und zu genießen, wenn man dieses Volk, seine Dichter und Philosophen, auch aktuelle gesellschaftliche Phänomene und dgl. wirklich besser verstehen möchte. Dazu braucht es immer auch die Bereitschaft, sich mit der «Sprache Voltaires» auseinanderzusetzen, also Französisch (sprechen zu) lernen. Und dies erst recht, wenn der Sprachraum des Nachbarn nur wenige Kilometer entfernt beginnt.

    Deshalb ist es uns Romanisten am Hebel-Gymnasium trotz des traditionell starken Gewichts der alten Sprachen ein besonderes Anliegen, allen motivierten S u S einen qualifizierten und interessanten Französischunterricht zu bieten.

    I. Sprachlernprofil Französisch am Hebel-Gymnasium

    Fortführung des Grundschul-Französisch ab Klasse 5 in Form einer einstündigen F-AG.  Diese ist als Angebot zu verstehen, um eine gewisse Kontinuität der Sprachausübung zu gewährleisten.

    Wir beginnen offiziell mit Französisch als 3. Fremdsprache in der Klassenstufe 8 neben Alt-Griechisch und NWT. Nach drei intensiven Lernjahren ist dann für die meisten S u S am Ende von Klasse 10 Schluss. Besonders motivierte S u S machen weiter und belegen in der Kursstufe Französisch als Neigungsfach bzw. Profilfach. Das bedeutet, dass sie im Abitur diese Sprache als schriftliches Abiturfach wählen können. Die bisherigen Erfahrungen am Hebel zeigen, dass sich die Leistungen unserer S u S im Vergleich zu den F1 und F2 Schülern sehen lassen können!

    Es besteht die Möglichkeit, Französisch als 4. Fremdsprache ab Klasse 10 bis zum Abitu mit je vier ! Wochenstunden (neu) zu erlernen. Diese Option gilt sowohl für Griechisch-Lernende als auch für besonders geeignete S u S aus NWT. Am Ende des dreijährigen Zyklus erwerben die S u S das Zertifikat « Absolvent des Profils Europäisches Gymnasium ». Dieses Zertifikat verschafft ihnen z.B. einen gewissen Vorteil, wenn sie sich an einer Hochschule oder im Ausland bewerben

    II. Weitere Aktivitäten bzw. Infos zum Fach Französisch

    1. Individuelle Schüler-Austausche mit Frankreich (insb. Brigitte-Sauzay-Programm)
    2. Frankreichaustausch der Klassenstufe 10 mit Meylan (bei Grenoble)
    3. Schülerfahrten:
      • Schon mehrfach haben wir für S u S aus der Kursstufe (NF-Französisch und/oder F-Eu-Gym) Kurzstudienfahrten von 3-4 Tagen nach Paris organisiert, zeitlich jeweils am Schuljahrsende. Laut Beschluss der Fachschaft Französisch besteht aber keinerlei Anspruch auf eine solche Fahrt! Die Entscheidung zur Durchführung einer Parisfahrt liegt allein bei der verantwortlichen Lehrkraft und muss immer von der Direktion genehmigt werden.
      • Seit einigen Jahren führen wir kurz vor Weihnachten eine Exkursion nach Colmar im Elsass durch. Sie betrifft nur die Französisch-Lerner im 1. Lernjahr, d.h. S u S aus der Klasse 8 sowie die Anfänger aus dem Kurs EU-Gym (Klasse 10). Der Besuch des weit über Colmar hinaus bekannten Weihnachtsmarkts soll unsere S u S dazu animieren, erste sprachpraktische und landeskundliche Erfahrungen zu sammeln.

    III. DELF-Prüfungen

    Die DELF-Zertifikate sind standardisiert und in der ganzen Welt anerkannt. Sie werden auch an Schulen von externen Kräften der französischen Kulturinstitute organisiert, in Südbaden vom Centre Culturel Français Freiburg.

    Die Prüfungen der verschiedenen Niveaustufen A1 – B2 sind alle gleich aufgebaut und evaluieren die S u S in den vier Grundkompetenzen: Hören – Lesen – Sprechen – Schreiben. Sie sind kostenpflichtig.

    Am Hebel-Gymnasium bieten wir jeweils gegen Schuljahrsende (meist im Juni) die folgen-den Teilprüfungen an:

    1. A 2 : für die K1 Eu-Gym

    2. B 1 : für die S u S der Klasse 10

    3. B 2 : für die K1 NF bzw. Profilfach

     

  • Latein

    Warum Latein?

    Die lateinische Sprache ist, wie bekannt, die Grundlage vieler europäischer Sprachen, besonders der romanischen Sprachen wie Französisch, Italienisch, Spanisch, aber auch der englischen Sprache.

    Aber das Lateinische bietet mehr: von der ersten Stunde an lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau der Sprache, jeder Schritt wird entwickelt und begründet. Das Verständnis für grammatikalische Strukturen, das hierbei entsteht, dient auch dem Umgang mit der eigenen Muttersprache (- Latein- und Deutschunterricht arbeiten Hand in Hand -) und bietet beste Voraussetzungen für das Erlernen weiterer Sprachen! Dabei werden weder aktives Sprechen noch das Übersetzen in das Lateinische verlangt; die Unterrichtssprache ist, anders als bei den modernen Fremdsprachen, Deutsch.

    Das systematische Lernen der Vokabeln und Formen schult das Gedächtnis und führt zu persönlichen Lerntechniken, und die Arbeit an lateinischen Texten verlangt Genauigkeit im Hinsehen und Unterscheiden von sprachlichen Merkmalen: das alles fordert und fördert Sorgfalt, Geduld und Konzentration - alles Fähigkeiten und Arbeitshaltungen, die für alle Schulfächer und natürlich auch für das spätere Berufsleben gar nicht hoch genug einzuschätzen sind.

    Durch den intensiven Sprachunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler die Vorstellungen und Erfahrungen der Antike und damit eine Wurzel der heutigen europäischen Kultur sehr gut kennen. Natürlich sollen diese Vorstellungen nicht kritiklos übernommen werden.

  • Latein plus

    Im Fremdsprachenunterricht geht das Hebel-Gymnasium neue Wege. Es wird den Sextanern ein attraktives Sprachenmodell geboten: "Latein plus" - d.h. Englisch und Latein wird ab Klasse fünf parallel gelehrt - und zwar mit fünf Stunden Latein und drei Stunden Englisch. Fingen die Schülerinnen und Schüler wie bisher mit Latein als erster Fremdsprache an, so ermöglicht die Verbindung von Latein und Englisch einen interessanten Zugang zur heutigen Weltsprache Englisch. Hier in aller Kürze die Vorteile dieses Modells, das zuerst am Wieland-Gymnasium in Biberach erarbeitet und erprobt wurde und dem sich in den letzten Jahren mehr als 20 altsprachliche Gymnasien in Baden-Württemberg angeschlossen haben:

    • optimaler Zugang zu beiden Fremdsprachen in einem günstigen Lernalter
    • enge Kooperation der beteiligten Lehrkräfte und intensive Betreuung
    • Synergieeffekte in Bezug auf den Erwerb einer soliden Sprachkompetenz
    • leichterer Zugang zu weiteren Fremdsprachen


    und schließlich: geringere Probleme im Falle eines Schulwechsels.

     

    Weitere Informationen:

    Warum Latein? Bildungsstandards Latein
  • Profil Europäisches Gymnasium

    Griechisch Lernende, die ab Klasse 10 – auf Wunsch unter Abwahl von Englisch oder Latein – als weitere Fremdsprache für drei Jahre Französisch erlernen, erwerben dadurch das Zertifikat „Absolvent des Profils Europäisches Gymnasium“.  Sie dokumentieren durch das Erlernen von vier Fremdsprachen, davon mindestens einer alten und einer neuen bis zum Abitur, ihre besondere Leistungsfähigkeit.

    Der entscheidende Vorteil dieses neuen Konzepts am Hebel-Gymnasium:  Schülerinnen und Schüler, die sich ab Klasse 8  für Altgriechisch entschieden haben, müssen sich nicht mehr zwischen dieser Sprache und dem Französischen entscheiden. Sie werden vielmehr in zeitlich versetzten Phasen in Latein, Englisch und Griechisch und einer weiteren modernen Fremdsprache unterrichtet, bei uns Französisch, später vielleicht auch einmal Chinesisch. Die vierte Fremdsprache beginnt mit  der gymnasialen Oberstufe, eine der bisherigen Fremdsprachen kann abgewählt werden. In der Abiturprüfung genügt eine Fremdsprache nach Wahl.  Das entsprechende „Europäische Zertifikat“ zum Abiturzeugnis bescheinigt  eine zusätzliche Befähigung und bedeutet einen Bewerbungsvorteil beim Aufnahmeverfahren an den Hochschulen.

     

  • Sprachprofil

    Die Sprachenfolge am Hebel-Gymnasium

    Mit der für jedes Gymnasium typischen Ausrichtung auf mindestens zwei Fremdsprachen (bei den Gymnasien der Region in der Regel Englisch – Französisch)  bieten wir an: grundständiges Latein und Englisch von der 5. Klasse an (und zwar in einem besonderen stundenverstärkten und didaktisch-profilierten Lateinunterricht).

    Zunächst also wird ihr Kind – unabhängig von der Grundschulfremdsprache Französisch - im kommenden Schuljahr mit der ersten Fremdsprache Latein zusammen mit Englisch beginnen. Am Ende der Klasse 7 folgt dann die zweite wichtige Entscheidung: entweder für Alt-Griechisch – oder aber - wenn sich Ihr Kind im Laufe seiner Entwicklung doch mehr zu den modernen Fremdsprachen hingezogen fühlt – für Französisch, also für den neusprachlichen Zug. Darüber hinaus können noch zwei weitere sog. „spät beginnende Fremdsprachen gewählt werden: Französisch als 3. Fremdsprache (z.B. in Ergänzung zu Griechisch) / oder aber Chinesisch, jeweils ab Klasse 9 oder 10. Einzelnen begabten Schülerinnen und Schüler des Faches Griechisch steht seit diesem Jahr der Abschluss des sog. „Europäischen Gymnasiums“ offen – mit zwei modernen und zwei alten Fremdsprachen bis zum Abitur.

    Unsere Besonderheit liegt also  in der Vielfalt und Differenzierung des Angebots, das wir Ihrem Kind anbieten können, vor allem was die spätere Wahlfreiheit zwischen zwei sprachlichen und einem naturwissenschaftlichen Profil angeht.

    Wir haben uns für dieses Modell einer späteren Wiederaufnahme der Grundschulfremdsprache Französisch entschieden, weil:

    • wir aus guten Erfahrungen heraus am grundständigen Lateinunterricht für alle Schüler festhalten wollen (Unterschied zu Weil und Schopfheim).
    • wir sehr gute Erfahrungen mit der Kombination Latein und Englisch machen und eine Überforderung durch die Kombination Latein und Französisch vermeiden wollen
    • weil wir gerne zu einem geeigneteren Zeitpunkt einen soliden Französischunterricht anbieten wollen, der dann auch bis zum Abitur durchgeführt werden kann.