• Chinesisch

    Wir stehen in einer Tradition
    Chinesisch-Unterricht gibt es am Hebel-Gymnasium seit mehr als zwanzig Jahren. Er versteht sich nicht nur als eine Maßnahme, die den Lernenden instand setzen soll, später einmal Wirtschaftsbeziehungen zu China zu pflegen. Er stellt sich in die Tradition der großen Renaissance- Theologen und Abenteurer, die mit einem gediegenen humanistischen Kulturverständnis aus Europa aufbrachen und eine Kultur entdeckten, deren Ethik der ihren gleichwertig war und deren sprachliche Kunstwerke und philologisches Handwerk sie überwältigte. Er stellt sich in die Tradition dieser Gelehrten und Theologen der Renaissance, die die Vermittlung zwischen von ihnen als gleichrangig erfahrenen Kulturen zu ihrer Hauptaufgabe machten. Und er stellt sich in die Tradition all der Aufklärer des 18. Jahrhunderts, die den wirtschaftlichen Austausch zwischen Nationen und Kulturen deswegen förderten, weil er die Vermeidung von Kriegen garantierte.

    Wir nehmen auf
    außer Schülern des Hebel-Gymnasiums solche des Hans Thoma-Gymnasiums Lörrach, des Kant-Gymnasiums Weil am Rhein und des Theodor Heuss-Gymnasiums Schopfheim

    Die Kurse
    beginnen zweistündig in Klasse 9 und werden zweistündig in Klasse 10 fortgesetzt. In der Kursstufe 1 und 2 gibt es, falls genügend Schüler zusammenkommen, einen dreistündigen Kurs, der mit mündlichem Abitur abgeschlossen werden kann – aber nicht muss.

     

  • Der Weg zum Abitur

    Folgende Übersicht bietet Ihnen einen Überblick, welche Profilwahlmöglichkeiten bestehen und welche Wege am Hebel Gymnasium zum Abitur führen.

  • Latein plus

    Im Fremdsprachenunterricht geht das Hebel-Gymnasium neue Wege. Es wird den Sextanern ein attraktives Sprachenmodell geboten: "Latein plus" - d.h. Englisch und Latein wird ab Klasse fünf parallel gelehrt - und zwar mit fünf Stunden Latein und drei Stunden Englisch. Fingen die Schülerinnen und Schüler wie bisher mit Latein als erster Fremdsprache an, so ermöglicht die Verbindung von Latein und Englisch einen interessanten Zugang zur heutigen Weltsprache Englisch. Hier in aller Kürze die Vorteile dieses Modells, das zuerst am Wieland-Gymnasium in Biberach erarbeitet und erprobt wurde und dem sich in den letzten Jahren mehr als 20 altsprachliche Gymnasien in Baden-Württemberg angeschlossen haben:

    • optimaler Zugang zu beiden Fremdsprachen in einem günstigen Lernalter
    • enge Kooperation der beteiligten Lehrkräfte und intensive Betreuung
    • Synergieeffekte in Bezug auf den Erwerb einer soliden Sprachkompetenz
    • leichterer Zugang zu weiteren Fremdsprachen


    und schließlich: geringere Probleme im Falle eines Schulwechsels.

     

    Weitere Informationen:

    Warum Latein? Bildungsstandards Latein
  • Naturwissenschaft und Technik (NWT)

    Auch bei uns ist die Wahl eines „vollwertigen“ (!) naturwissenschaftlichen Profils – wie an jedem anderen Gymnasium, das ein solches Profil anbietet – ab Klasse 8 möglich. NWT ist bei uns eine gleichwertige naturwissenschaftliche Alternative zu den genannten sprachlichen Zügen; und zwar als neues fünftes Kernfach „Naturwissenschaft und Technik“. Das Fach NWT kann aber in Baden-Württemberg nicht in der Kursstufe fortgesetzt werden.

    Im einzelnen erfolgt die fundierte naturwissenschaftliche Grundbildung durch:

    • das Fach „Naturphänomene“ in 5 und 6
    • das Kernfach „Naturwissenschaft und Technik“ NWT ab Klasse 8 (eigener Fachraum)
    • eine erhöhte Stundentafel in den Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik
  • Profil Europäisches Gymnasium

    Griechisch Lernende, die ab Klasse 10 – auf Wunsch unter Abwahl von Englisch oder Latein – als weitere Fremdsprache für drei Jahre Französisch erlernen, erwerben dadurch das Zertifikat „Absolvent des Profils Europäisches Gymnasium“.  Sie dokumentieren durch das Erlernen von vier Fremdsprachen, davon mindestens einer alten und einer neuen bis zum Abitur, ihre besondere Leistungsfähigkeit.

    Der entscheidende Vorteil dieses neuen Konzepts am Hebel-Gymnasium:  Schülerinnen und Schüler, die sich ab Klasse 8  für Altgriechisch entschieden haben, müssen sich nicht mehr zwischen dieser Sprache und dem Französischen entscheiden. Sie werden vielmehr in zeitlich versetzten Phasen in Latein, Englisch und Griechisch und einer weiteren modernen Fremdsprache unterrichtet, bei uns Französisch, später vielleicht auch einmal Chinesisch. Die vierte Fremdsprache beginnt mit  der gymnasialen Oberstufe, eine der bisherigen Fremdsprachen kann abgewählt werden. In der Abiturprüfung genügt eine Fremdsprache nach Wahl.  Das entsprechende „Europäische Zertifikat“ zum Abiturzeugnis bescheinigt  eine zusätzliche Befähigung und bedeutet einen Bewerbungsvorteil beim Aufnahmeverfahren an den Hochschulen.

     

  • Sprachprofil

    Die Sprachenfolge am Hebel-Gymnasium

    Mit der für jedes Gymnasium typischen Ausrichtung auf mindestens zwei Fremdsprachen (bei den Gymnasien der Region in der Regel Englisch – Französisch)  bieten wir an: grundständiges Latein und Englisch von der 5. Klasse an (und zwar in einem besonderen stundenverstärkten und didaktisch-profilierten Lateinunterricht).

    Zunächst also wird ihr Kind – unabhängig von der Grundschulfremdsprache Französisch - im kommenden Schuljahr mit der ersten Fremdsprache Latein zusammen mit Englisch beginnen. Am Ende der Klasse 7 folgt dann die zweite wichtige Entscheidung: entweder für Alt-Griechisch – oder aber - wenn sich Ihr Kind im Laufe seiner Entwicklung doch mehr zu den modernen Fremdsprachen hingezogen fühlt – für Französisch, also für den neusprachlichen Zug. Darüber hinaus können noch zwei weitere sog. „spät beginnende Fremdsprachen gewählt werden: Französisch als 3. Fremdsprache (z.B. in Ergänzung zu Griechisch) / oder aber Chinesisch, jeweils ab Klasse 9 oder 10. Einzelnen begabten Schülerinnen und Schüler des Faches Griechisch steht seit diesem Jahr der Abschluss des sog. „Europäischen Gymnasiums“ offen – mit zwei modernen und zwei alten Fremdsprachen bis zum Abitur.

    Unsere Besonderheit liegt also  in der Vielfalt und Differenzierung des Angebots, das wir Ihrem Kind anbieten können, vor allem was die spätere Wahlfreiheit zwischen zwei sprachlichen und einem naturwissenschaftlichen Profil angeht.

    Wir haben uns für dieses Modell einer späteren Wiederaufnahme der Grundschulfremdsprache Französisch entschieden, weil:

    • wir aus guten Erfahrungen heraus am grundständigen Lateinunterricht für alle Schüler festhalten wollen (Unterschied zu Weil und Schopfheim).
    • wir sehr gute Erfahrungen mit der Kombination Latein und Englisch machen und eine Überforderung durch die Kombination Latein und Französisch vermeiden wollen
    • weil wir gerne zu einem geeigneteren Zeitpunkt einen soliden Französischunterricht anbieten wollen, der dann auch bis zum Abitur durchgeführt werden kann.