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Schulleben :: Schuljahr

Wie jedes Jahr fand im Februar unsere gemeinsame Probenfreizeit in der schönen Jugendherberge in Freiburg statt. Neben dem Schul- und Unterstufenorchester und den Chören ist dieses Mal auch die Theater- AG mitgefahren.

Am Morgen des 4. Februars ging es los, und wir alle trafen uns um 07:45 Uhr am Hallenbad. Über 140 Schülerinnen und Schüler warteten zwar müde, aber freudig auf die zwei Busse, welche uns nach Freiburg bringen sollten. Eine kleine Gruppe fuhr mit Frau Franke, Frau Giese und Frau Engler mit dem Zug. Die restlichen Lehrkräfte, also Herr Meyer, Frau Schnabel, Herr Haider, Frau Komprecht und Frau Wohlwender-Seng, fuhren im Bus mit uns mit.

Gegen halb zehn Uhr morgens kamen wir dann an und mussten erst einmal alle Gepäckstücke und Musikinstrumente in die Jugendherberge räumen, denn noch waren unsere Zimmer nicht einzugsbereit. Nach einem kurzen Ankommen starteten wir bereits mit der ersten Probe. Um die Mittagszeit begaben sich alle in den Speisesaal, um zusammen zu essen und anschließend unsere Zimmer zu beziehen. Bis halb drei hatten alle Mittagspause, die man dank des guten Wetters draußen genießen konnte.

Nach einer ausgedehnten Pause starteten alle wieder mehr oder weniger intensiv in die Probe. Nach dem Abendessen hatten wir noch einmal eine kurze Probe, bevor dann um kurz vor neun eine Nachtwanderung angeboten wurde. Dabei galt striktes Handyverbot, um das nächtliche und schaurige Ambiente nicht zu zerstören. Da wir vor allem hochgelaufen sind, waren wir irgendwann ein Stück über Freiburg und konnten nicht nur die Stadt, sondern auch einen schönen klaren Himmel voller Sterne sehen.

Gegen zehn waren wir wieder zurück, sodass die Kleinen pünktlich ins Bett gehen konnten, denn dann galt für sie Nachtruhe.Die Älteren trafen sich dann noch, um Spiele zu spielen, zu reden und leise Musik zu hören.Damit wir die anderen nicht störten, wurden wir dafür von Herrn Haider in den Kellerverbannt.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück, um neun direkt mit den Proben weiter. Während einige erst um 08:30 Uhr aus dem Bett direkt zu den Proben gerollt kamen, waren andere schon früh auf den Beinen, um mit Frau Komprecht und Herrn Haider den Tag mit einer Joggingrunde zu beginnen.

Ein kleines Aufwärmen und Einsingen waren die Grundsteine, um mit voller Energie "Ewigi Liebi" zu trällern. Trotz des anfänglichen Missmuts über manche Lieder, hörte man aber erstaunlich viele Schüler, die, besessen von Ohrwürmern, durch die Jugendherberge spazierten. Auch am Donnerstagabend wurde wieder eine Nachtwanderung angeboten, die sich diesmal aber in zwei Gruppen unterteilte. Eine Gruppe, unter der Leitung von Frau Komprecht und Herrn Haider, wanderte bergaufwärts, während die andere Gruppe am Fluss eine etwas gemütlichere Runde lief. Zwischendurch spielten wir dann Gruppenspiele, wie den "gordischen Knoten lösen", oder hielten einen Moment inne, um die Ruhe und die Waldgeräusche zu genießen. Zurück in der Jugendherberge angekommen, trafen wir Älteren uns noch einmal im Keller, um zusammen den letzten Abend zu genießen.

Am nächsten Morgen mussten wir nach dem Frühstück erst einmal unsere Zimmer säubern und verlassen und alles Gepäck wieder in den Probenräumen verstauen. Nach ein paar Singeinheiten aßen wir zu Mittag und genossen dann unsere letzte Mittagspause. Einige spielten Spikeball, Basketball oder gingen auf den letzten Spaziergang.Um 14:00 Uhr begann unsere große Probe mit allen Gruppen, die auf der Fahrt mitgekommen sind. Alle zeigten einen kleinen Ausschnitt dessen, was sie in den letzten Tagen eingeübt haben. So konnte man schon einen kleinen Vorgeschmack der beiden Orchester, einige Lieder der Chöre und eine tolle Theater- Performance genießen, die allumfassend die Grundsteine unseres Hebeljubiläums am 12./13.06.2026 setzen werden. Die diesjährige Chorfahrt war also mehr als die üblichen Proben, sie war die Basis und Vorbereitung auf zwei ganz besondere Abende, bei denen wir den Namenspatron unserer Schule feiern und ehren wollen.

Die Fahrt war wie in den letzten Jahren sehr gut strukturiert, die Proben produktiv und das Klima angenehm, wofür wir uns bei allen Lehrkräften und Organisatoren bedanken dürfen.

Im Namen aller Beteiligten kann ich sagen, dass wir uns sehr auf nächstes Jahr und eine neue Fahrt freuen!